Wir entwickeln zukunftsfeste Orte.

Wir erarbeiten Konzepte für Klimaanpassung und Mobilität in Quartieren und öffentlichen Räumen. Und wir gestalten die Prozesse dazu gemeinsam mit den Menschen, die dort leben. Damit Wandel zum Gewinn für alle wird.

Zukunftsfeste Orte sind klimaangepasste Orte.

Unsere Straßen und Plätze wurden für ein anderes Klima gebaut. Heiße Sommer, kräftige Regengüsse und trockene Wochen gehören inzwischen zum Alltag. Zeit, unsere Orte darauf einzustellen.

Zukunftsfeste Orte bleiben angenehm, auch wenn sich das Klima verändert. Dort gibt es Schatten, Grün und Wasser, kurze Wege und Platz für Menschen. Solche Orte entwickeln wir gemeinsam mit denen, die sie jeden Tag nutzen.

Grüner öffentlicher Raum mit Bäumen und Wasser im Quartier

Vier Dimensionen machen einen Ort zukunftsfest.

Wir bewerten Orte in vier Dimensionen: Resilienz, Aneignung, Gerechtigkeit und Kreisläufe. Jede hängt von den anderen ab. Erst zusammen ergeben sie Orte, an denen man gerne lebt. Heute und in Zukunft.

Resilienz

Resilienz

Resilienz beginnt beim Mikroklima. Stadtbäume senken die gefühlte Temperatur durch Beschattung und Verdunstungskühlung um mehrere Grad, entsiegelte Flächen nehmen Starkregen auf und speichern ihn nach dem Schwammstadt-Prinzip. Und ein resilientes Quartier bleibt mobil: mit beschatteten Wegen und Haltestellen bei Hitze, mit überflutungssicheren Verbindungen bei Starkregen.

Wir analysieren Hitzeinseln, Kaltluftleitbahnen und Retentionspotenziale und denken Klimaanpassung und Verkehrsinfrastruktur als ein System. Die kühle, grüne Stadt ist keine Verzichtserklärung. Sie ist ein Upgrade.

Aneignung

Aneignung

Aneignung beschreibt, wie Menschen öffentlichen Raum in Besitz nehmen: durch Nutzung, Gestaltung und Verantwortung. Erreichbarkeit ist die Voraussetzung dafür. Wer einen Ort sicher und selbstständig erreicht, ob zu Fuß, mit dem Rad, mit Bus und Bahn oder mit dem Auto, macht ihn sich zu eigen.

Wir arbeiten mit Nutzungsanalysen, Beteiligungsformaten und Koproduktion und beziehen das Mobilitätsverhalten vor Ort von Anfang an ein. So werden aus Anwohnenden Mitgestaltende, und aus Akzeptanz wird Vorfreude: auf den eigenen Platz, die eigene Straße, das eigene Quartier.

Gerechtigkeit

Gerechtigkeit

Grünraumversorgung, Hitzebelastung und Erreichbarkeit sind sozialräumlich ungleich verteilt. Umwelt- und Mobilitätsgerechtigkeit gehören deshalb zusammen: gute Wahlmöglichkeiten zwischen den Verkehrsmitteln und Teilhabe am Quartiersleben, unabhängig von Alter, Einkommen und Einschränkungen.

Wir bewerten die Verteilungswirkung von Maßnahmen und priorisieren nach Betroffenheit und Wirkung. Dabei behalten wir Verdrängungsrisiken im Blick, damit Aufwertung denen zugutekommt, die schon dort leben. Zukunftsfeste Orte für alle: keine Umverteilung von Wohlstand, sondern seine Vermehrung.

Kreisläufe

Kreisläufe

Kreisläufe schließen heißt: Ressourcen bleiben im Quartier. Dezentrales Regenwassermanagement mit Versickerung, Retention und Verdunstung speist blaugrüne Infrastruktur, statt Wasser ungenutzt in die Kanalisation abzuleiten. So wird jeder Schauer zur Ressource.

Dasselbe Prinzip gilt für Infrastruktur und Gebäude. Mobilitätsstationen und gut verknüpfte Verkehrsmittel holen mehr aus dem Bestand heraus, Weiternutzung und Umbau bewahren graue Energie und den Charakter eines Ortes. So wird aus dem, was schon da ist, mehr.

Verstehen. Entwickeln. Begleiten.

Drei Schritte, ein Ziel: Konzepte, die nicht in der Schublade landen, sondern im Quartier ankommen. Für Klima, Mobilität und Menschen.

  • 01

    Verstehen

    Am Anfang steht die Bestandsanalyse. Wir werten Mikroklima, thermische Belastung und Versiegelungsgrad aus, kartieren Nutzungen, Wegebeziehungen und Mobilitätsverhalten und erfassen Eigentums- und Akteursstrukturen. So entsteht ein belastbares Bild: Was leistet der Ort heute? Und welche Potenziale liegen brach?

  • 02

    Entwickeln

    Aus der Analyse leiten wir ein integriertes Konzept ab, das zum Ort passt statt von der Stange. Freiraum, Stadtgrün, Regenwassermanagement und Mobilität denken wir als ein System, mit priorisiertem Maßnahmenkatalog und geprüfter Machbarkeit. Die Form folgt dem Klima.

  • 03

    Begleiten

    Ein Konzept ist erst fertig, wenn es gelebt wird. Wir klären Trägerschaft und Pflegeverantwortung von Anfang an, begleiten die Umsetzung fachlich und sichern die Verstetigung durch Monitoring und Evaluation. Damit aus Konzepten Orte werden. Und aus Orten Lieblingsorte.

Kontakt

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